Zeltlager 2019

Von David van Eck

Nachdem die Lagergemeinschaft am ersten Tag des Lagers erfuhr, dass schottische Unterhändler durch Befehl des englischen Königs Eduard ermordet wurden, entschloss sie sich, sich dem schottischen Widerstand unter William Wallace anzuschließen. Direkt zu Beginn des nächsten Tages teilte man sich in namhafte Clans auf und baute das Lager aus, um sich der englischen Bedrohung wirksam entgegenstellen zu können. Dass das sehr sinnvoll war, erfuhren die mutigen Clanmitglieder am dritten Tag des Lagers. Für den ausgebrochenen Krieg zwischen Schottland und England wurden hier Schilder und Schwerter gebaut, gemeinsame Wimpel hergestellt und Schottenröcke angezogen. Außerdem lernten die Clanmitglieder, dass Mannsein nicht das Töten, sondern das Ausdrücken und Kämpfen für seine Werte und Ideale bedeutet. Dass sich der Kampf für die Freiheit lohnt, zeigte sich am nächsten Tag durch den Sieg von Wallace gegen die Engländer im Kampf bei Stirling Bridge. Beim überraschenden Überfall des Lagers zeigten sich die Clanmitglieder zudem sehr widerstandsfähig gegen ihre englischen Angreifer. Das Lager wurde erfolgreich verteidigt und der Triumpf am Lagerfeuer bis in die späten Abendstunden gefeiert. Nachdem die Sieger am nächsten Tag lernten, was Freundschaft und Vertrauen für das Lagerleben und den eigenen Alltag bedeuten, begab man sich anschließend auf ein zweitägiges Abenteuer durch England. Abseits des Lagerlebens wanderten die Clanmitglieder ihren Zielorten entgegen, die ihnen William Wallace persönlich mit auf den Weg gegeben hatte. Um ihre Versorgung und eine Unterkunft für die Nacht mussten sich die Clans dabei selbst kümmern. Abends erfuhren die ermüdeten Abenteurer vom Hinterhalt, in den die Schotten durch eine List des englischen Königs geraten waren. So kam es, dass direkt nach der Ankunft des letzten Clans am nächsten Tag das Lager ein weiteres Mal überfallen wurde. Hierbei gelang es den Angreifern, zahlreiche und wichtige Gegenstände des Lagerlebens zu stehlen. Trotz der Niederlage ermutigte Wallace die Clanmitglieder, weiter für die Freiheit des Lagers zu kämpfen und niemals aufzugeben. Nachdem die Lagergemeinschaft zu Beginn des nächsten Tages eine Lektion zum Thema Vertrauen absolviert hatte, bewies sie anschließend bei den Highland (Fußball)-Games ihren Ehrgeiz, Willensstärke und Wagemut. Bei einer Nachtwanderung durch gefährliche englische Gebiete erfuhr man außerdem von weiteren Bestechungen schottischer Edelleute durch den englischen König, durch die William Wallace in eine Falle der Engländer gelockt und schließlich eingesperrt und verurteilt wurde. Durch die Bestürzung über diese Ereignisse entwickelte sich der nächste Tag im Lager zu einem Chaostag. Dabei kam es zum Sturz der Lagerführung und zur völligen Veränderung des Lageralltags, wobei nun das Treffen am Lagerfeuer an erster und das Frühstück an letzter Stelle stand. Unbeirrt durch diese tiefgreifenden Veränderungen und die Information über die Tötung von William Wallace durch den englischen König lernten die tapferen Clanmitglieder weiter Lektionen über Ausdauer, Durchhaltevermögen und Selbstvertrauen, um sich auf die finale Schlacht gegen die Engländer vorzubereiten. Am zehnten und letzten Tag des Lagers gelang unter der Führung des Schotten Robert the Bruce schließlich der Sieg gegen die englische Übermacht. Mit der Weihefeier, in der die Clanmitglieder das Liebesbündnis mit der Gottesmutter schlossen, wurde der monumentale Triumpf schließlich gebührend gefeiert und mit dem gemeinsamen Weiheessen vollendet.

 

Am Mittwoch, dem 7. August endete das gemeinsame Lagerleben. Rückblickend lässt sich sagen, dass ein gigantisches, spannendes und erlebnisreiches Zeltlager mit fesselnder und bis zum Schluss spannender Geschichte, grandiosen Erfahrungen, hochmotivierten Gruppenleitern und begeisterten Teilnehmern hier geendet ist. Ein großes Danke an alle, die mitgewirkt und teilgenommen haben und dieses Lager damit zu einem unvergesslichen gemacht haben.

 


Werkwoche 2019 - Cambrai & Paris


Die diesjährige Werkwoche in Cambrai bei Paris stand unter dem Motto “Auf den Spuren Josef Englings”.                                                                                                                                      

Rund 35 junge Männer haben sich auf die Reise nach Frankreich und somit auf Josef Englings Spuren begeben. Auf dem Weg nach Cambrai haben wir einen Stopp in Verdun eingelegt, dort haben sich alle zum ersten Mal - im Zuge dieser Werkwoche - gesehen. Danach sind wir zur Unterkunft gefahren. Nach dem Abendessen und einer Messe hatten wir dann noch einen gemütlichen Abend.

 

Am nächsten Tag sind wir nach dem Frühstück ins Schönstattzentrum gefahren, wo wir morgens eine thematische Einheit und mittags eine kreative Einheit hatten, in der wir in Kleingruppen verschiedene Szenen aus dem Leben Josef Englings per Video nachgestellt haben. Abends haben wir dann gemeinsam die Videos ausgewertet und das Beste mit einem kleinen Preis ausgezeichnet.

 

Am darauffolgenden Tag, dem Mittwoch, sind wir  -nach einer thematischen Einheit zum Thema Süchte, Vorbild/GTO, Selbsterziehung und ankommen in anerer Umwelt vormittags – den Josefsweg gegangen. Das ist der Weg, den Josef Engling als letzte Strecke vor seinem Tod zurückgelegt hat. Er wurde durch ein Geschoss getötet, das nicht für ihn gedacht war. Nach dieser tiefgreifenden Erfahrung sind wir in die Anbetungsnacht eingestiegen.

 

Am Donnerstag sind wir – nach Beendung der Anbetungsnacht durch das Morgengebet und nach dem Frühstück – erneut ins Schönstattzentrum gefahren, wo wir morgens eine Gruppenolympiade veranstaltet haben und anschließend den Rest des Vormittags mit dem “Markt der Möglichkeiten”, also verschiedenen Workshops verbracht haben. Nach dem Mittagessen haben wir dann auf dem Gelände des Schönstattzentrums ein grßes Holzkreuz aufgestellt und darauffolgend die Weihegespräche geführt. Nach einem großen Feuer und einem Festessen sind wir dann zurück in die Unterkunft gefahren.

 

Freitags sind wir, nachdem wir gepackt und aufgeräumt hatten, nach Paris gefahren, wo wir -   nach einem Zwischenstopp in der Unterkunft -  nachmittags die Stadt besichtigt haben. Den Abend haben die Ringe/ Kreise zusammen verbracht. Um 24.00 Uhr haben wir uns dann am Eiffelturm getroffen, von dem aus wir nach kurzer Zeit aufgebrochen sind und uns zurück in die Unterkunft begeben haben.

 

Am Samstag sind wir nach dem Frühstück und dem Zimmer aufräumen zu einer Kirche gefahren, in der wir die Werkwoche abgeschlossen haben. Nach einem Picknick in einem kleinen Park haben wir uns schließlich auf die Heimreise begeben.

 

Nach der Werkwoche waren wir zwar alle sehr erschöpft, es waren allerdings Tage mit schönen und intensiven Erfahrungen, die wir so schnell nicht wieder vergessen werden!

 

 

Veranstalter:

Schönstatt-Mannesjugend Diözesen Mainz und Limburg, Speyer und Trier:

www.smj-mainz-limburg.de

www.smj-speyer.de

www.smj-trier.de