Regiokonferenz 20.10. bis 22.10.2017 - Marienpfalz Herxheim

SMJ Fulda, Speyer und Mainz planen gemeinsam die nächste Zeit!

Johannes Bechtold

 

An einem schönen Herbstwochenende haben sich Vertreter der SMJ aus Fulda, Speyer und Mainz-Limburg in der Marienpfalz in Herxheim getroffen.

Am Freitagabend wurden alle Themen, welche im Laufe des Wochenende besprochen werden sollten auf eine humorvolle Art gesammelt und unter verschiedenen „Hashtags“ niedergeschrieben, sodass wir Sie der Reihe nach abarbeiten konnten.

Bevor es dann in den gemütlichen Teil des Abends ging schaute jeder einzeln im Abendgebet, wo Er persönlich sich in der letzten Woche überall bewegt hatte. Christoph Lusch hat eine vielseitige Wanderkarte vom „Reich des Lebens“ mitgebracht, bei der jeder überlegen durfte, welche Orte der Karte er in der letzten Zeit besucht hatte. So ging auf der einen Seite jemand am „Freudenstrom“ entlang zum „High-Feeling-Point“, aber manch anderer war im „Nervensägewerk“ oder beim „Kummersee“.

 

Am Samstag  haben wir dann produktiv die einzelnen „Hashtags“ unserer To-Do-Liste abgearbeitet und haben den Vormittag damit verbracht uns gemeinsam Gedanken über die Vorbereitung einer gemeinsamen „Werkwoche“ zu machen. Es wurde geschaut, was wir bei unserer Fahrt nach Ostern alles inhaltlich, sowie Erlebnistechnisch alles durchführen können. Wir haben sehr viele Ideen geschmiedet und sind jetzt gut vorbereitet auf die genaue Ausarbeitung der Woche.

Ein großes Thema am Nachmittag war die anstehende Jahreskonferenz. Welche Aufgaben werden wir als Regio übernehmen, wo steht die SMJ auf Bundesebene im Moment? Wir haben uns intensiv ausgetauscht, wie die Strukturen des BDKJ in Wandlung sind und was diese Neuerungen für uns bedeuten. Im Laufe des Nachmittags haben wir uns ganz konkret angehört, welche Erfahrungen die SMJ-Speyer mit dem BDKJ Ihrer Diözese machen.

Es gab noch viele kleinere Themen, die wir angeschnitten haben, welche wir mit sehr viel Freude und Begeisterung ausdiskutiert haben.

Zur großen Freude einiger Teilnehmer waren wir pünktlich zur Sportschau am Samstagabend mit unserer Agenda durch und wir konnten uns mit einem sehr gemütlichen Abend belohnen. Das Highlight des Abends war definitiv  der Besuch beim Flammkuchenhaus in Herxheim. Wir haben uns gemeinsam einmal durch die komplette Flammkuchenpalette gegessen und 19 von 19 verschiedenen Flammkuchen probiert. Dazu kamen zum Schluss natürlich noch einige süße Stücke, mal mit Eis und mal flambiert.

Am Sonntag waren wir uns alle einig, dass es eine sehr gelungene Tagung war und eher den Charakter eines Regio-Treffens und weniger einer Konferenz hatte. Das ist eine sehr gute Entwicklung, da wir einiges gearbeitet hatten es aber „stets ein innerliches Blumenpflücken“, so Johannes Wende, war.


Basiswochenende 22.-24. 10. 2017 – Jugendzentrum Marienberg

SMJ Mainz-Limburg und Trier veranstalten zusammen ein gelungenes Zeltlagernachtreffen.

 

Vincent Schüßler

Auch dieses Jahr wurde ein Basiswochenende im Anschluss an das gelungene Sommerzeltlager veranstaltet . Dieses Nachtreffen soll vor allem dazu dienen, alte Freunde wiederzutreffen, Erinnerungen zu teilen und natürlich zusammen ein spaßiges Programm zu erleben. Besonders dieses Jahr War, dass die SMJ Trier und SMJ Mainz – Limburg dieses Programm zusammen auf die Beine stellten.

 

Mit den Eintreffen der Teilnehmer begann das Nachtreffen am Freitag Abend. Nachdem beide Gruppen vollständig waren, konnte mit Kennelernspielen begonnen werden, um die Stimmung zu lockern. Um sich noch einmal an das Zeltlager zurückzuerinnern, wurden Zeltlagermomente durch eine tolle Diashow aufgegriffen. Nach einem  stärkenden Mahl und dem Einbruch der Dunkelheit konnte auch schon ein aufregendes Nachtgeländespiel auf dem Taborhügel begonnen werden. Schnell war es spät geworden und es war Zeit sich für den folgenden Tag auszuruhen, denn es stand viel auf dem Plan. Somit endete nach dem Abendgebet der Freitag. 

 

Nach dem Frühstück starten die Kinder mit unserem thematische Teil der Woche. Nach einer kurzen Geschichte wurde in Kleingruppen das Thema ‚Angst' vertieft : Welche Ängste habe ich? Wie gehe ich mit diesen um ? wie bekämpfe ich sie ? Und welchen Sinn haben sie überhaupt ?. Im Anschluss bastelten wir Drachen, die als Symbol für Mut, Wagnis und Freiheit standen. Gleich im Anschluss an das Mittagessen und einer kurzen Pause starteten die Kinder in eine Stafette in der knifflige Aufgaben gelöst werden mussten.  Am Nachmittag sollten die Drachen oben auf dem Berg aufsteigen, doch der Wind stand nicht gut für uns, stattdessen spielten wir in gemischten Teams Fußball und selbst Regen und Matsch hielten uns nicht auf. Trotzdem setzten wir unsere Partie dann in der Halle fort . Es folgte ein Abendgottesdienst mit Frank Blumers im Taborheiligtum. Gegen Abend veranstalteten wir einen Spieleabend und durch aufregende Actionspiele der SMJ Trier wurde der Abend ein voller Erfolg mit coolen Spielen viel Freude und tollen Erinnerungen. Die Nachtruhe wurde mit dem Abendgebet eingeleitet.

 

Schon war es Sonntag geworden und das Wochenende neigte sich dem Ende zu . Doch ein Highlight wartete noch auf uns. Das Juggern.  Ein tolles, actiongeladenes Teamspiel, das uns durch die Trierer nun bekannt ist. Im Anschluss wurde aufgeräumt, gegessen, gepackt und mit einem Abschluss im Hausheiligtum das Wochenende beschlossen. 

 

Allem in Allem kann ich persönlich sagen, dass gerade durch unsere gemeinsame Gestaltung mit Trier das Wochenende zu einem Außergewöhnlichen wurde. Es gab keine internen Kleingruppen, Teamwork wurde neu definiert und gerade die unterschiedlich Methoden der Gruppen konnten dem Basisnachtreffen einen charakteristischen Hauch von Verbundenheit hinzufügen, auf den wir als Schönstätter ja so stolz sind .


Asterix & Obelix - Zeltlager vom 30.07. - 09.08.2017


David Faust

Haintchen/ein von unbeugsamen Galliern bewohntes Dorf

„Miraculix ist verschwunden!“ Diese Worte schallten am Sonntag den 30. Juli aus dem Wald über unseren Lagerplatz in der Nähe des Ortes Haintchen im Taunus. Ihnen folgten die Teilnehmer unseres Sommerzeltlagers mit den diesjährigen Helden Asterix und Obelix. Nach dem Besuchernachmittag mit gemeinsamer Messe und Kaffee und Kuchen waren sie gemeinsam mit Miraculix in den Wald gezogen, um den sagenumwobenen Zaubertrank zu brauen, der uns Galliern unsere Unbesiegbarkeit und Stärke verleiht. Doch nun war er verschwunden!

 

Nach dem Abendessen, wir unternahmen gerade einen weiteren Versuch Miraculix zu finden, trafen wir auf Suspectus, seines Zeichens Abgesandter des Kaisers des römischen Reiches Julius Caesar. Er erklärte uns, dass Miraculix von römischen Legionen entführt worden war und erst befreit werden würde, wenn wir die von Caesar gestellten Aufgaben erfüllten.

 

Die erste dieser Aufgaben stellte er uns gleich am darauffolgenden Tag: Das Aufstellen des Bannermastes und das Hissen unseres SMJ-Banners. Das war dann auch ein Programmpunkt unseres Tages, neben der Workshops, bei denen die Teilnehmer Streitäxte, Zaubertrankflaschen und Hinkelsteine basteln und das Lager ausbauen konnten.

 

Die Aufgabe des nächsten Tages lautete: Beweist euren Mut in den Mutproben des Caesars. Auch das schafften wir mit Bravour und des Mutes strotzend überfielen die Teilnehmer nachts das Zeltlager, welches von den Betreuern bewacht wurde. Dies sollte sich als kluger Schachzug erweisen, denn in der Überfallnacht in der es ernst wurde und römische Truppen gemeinsam mit der räubernden MJF unser Lager angriffen, konnten wir uns erfolgreich verteidigen.

 

Weitere Aufgaben des Caesars führten uns 24 Stunden aus dem Lager weg. Auf unserer Actiontour waren die Zelte gemeinsam mit den Gruppenleitern in Orten in der Umgebung, übernachteten dort und versorgten sich selbst. Wir fuhren ins Schwimmbad und veranstalteten ein gallisches Fußballtournier, in dessen packendem Finale sich das Team „Seidnetdumm“ gegen den Rivalen „Hauteuchdrum“ durchsetzte und so den Pokal holte.

 

Am Dienstag, dem zehnten und letzten vollen Zeltlagertag schafften wir es dann, Miraculix zu befreien! Das musste natürlich gebührend gefeiert werden. Das taten wir mit der Weihefeier am Abend, in der wir das Liebesbündnis mit der Gottesmutter schlossen und auf die wir uns mit der Anbetungsnacht vorbereitet hatten. Anschließen feierten wir beim gemeinsamen Weiheessen – selbstgemachten Burgern.

 

Am Mittwoch, dem 9. August endete unser Zeltlager. Die Teilnehmer wurden abgeholt und die Gruppenleiter packten Zelte und Material zusammen. Abends war dann alles zurück in unserem Lagerraum in Weiskirchen. Rückblickend war es ein grandioses Lager mit vielen neuen Eindrücken, spannender und lustiger Geschichte, actionreichen Spielen, tollen Gruppenleitern und super Teilnehmern. Danke an alle die dabei waren und an die Gruppenleiter, die dieses Hammer-Zeltlager vorbereitet haben!


MunICH entscheide - Werkwoche 08.04. - 13.04.2017

David Faust

8:00 Uhr – Der Wecker klingelt. Es ist der Samstag vor Palmsonntag und die Werkwoche steht vor der Tür. Die Werkwoche, das ist DIE Fahrt für die Gruppenleiter unserer SMJ. In diesem Jahr geht es nach München. Doch noch vor der Abfahrt steht die erste Entscheidung an: noch mal auf die Snooze-Taste hauen und zehn Minuten länger schlafen oder doch lieber schon aufstehen und die Möglichkeit haben zu duschen? Schlafen klingt besser, echte Männer stinken sowieso!

 

 

So oder so ähnlich mag sich für manch einen der über 30 Teilnehmer der gemeinsamen Werkwoche der SMJ Mainz-Limburg, Speyer, Trier und Fulda der Start in den Anreisetag gestaltet haben.

Nachdem sich alle in Schönstattzentrum „Klein-Schönstatt“ in München eingefunden hatten, startete die spielerische und thematische Einführung in das Thema der Werkwoche: „MunICH entscheide“.

 

Der Palmsonntag führte uns zur Frauenkirche, wo wir am Pontifikalamt zu Palmsonntag teilnahmen. Den Nachmittag bestimmten weitere Impulse zum Thema Entscheidung und eine Führung durch die Innenstadt. Am Abend warfen wir einen Blick auf das, was uns in unserem Alltag bewegt und bereiteten uns auf den nächsten Tag vor, indem wir einen Film über die Geschwister Scholl und ihren Widerstand gegen den Nationalsozialismus schauten und besprachen.

 

Das war dann auch das Thema, welches uns am Montagvormittag begleitete. Wir fuhren an die Ludwig-Maximilians-Universität und erhielten eine Führung an der Gedenkstätte „Weiße Rose“. Am Nachmittag waren wir dann gefragt und mussten uns zwischen drei Programmalternativen entscheiden.

 

Auch und gerade der Dienstag der Karwoche stand ganz im Zeichen der NS-Diktatur. Wir besuchten das Konzentrationslager Dachau, durch welches wir von Sr. Elinor geführt wurden. Es war ein langer und ergreifender Tag, den wir dort verbrachten und mit einer Messe in der Todesangst-Christi-Kapelle beschlossen, mit Blick auf die Lagerstraße hinaus. In der nächtlichen Anbetung, die bis zum Morgengebet dauerte und in der jede Gruppe eine Stunde übernahm, hatten wir die Möglichkeit, das Gesehene zu verarbeiten und uns auf die Erneuerung des Liebesbündnisses am nächsten Tag vorzubereiten.

 

Am Mittwoch blieben wir im Schönstattzentrum, doch ausgeschlafen wurde trotzdem nicht. Der Tag war gefüllt mit Thematik zum Thema Entscheidung, darunter die Unterscheidung der Geister nach Ignatius, welche wir dann auch gleich ausprobierten und ein Vortrag zur Entscheidungsthematik der Vorgründungsurkunde. Am Abend erneuerten wir in einer im Gottesdienst integrierten Liebesbündnisfeier unser Liebesbündnis. Im Anschluss gab es einen kleinen Empfang mit Häppchen im Schönstattzentrum, welcher den Start in einen geselligen Abend mit Spiel und Spaß bildete.

 

Der folgende Morgen brachte nach abschließenden Einheiten den Aufbruch zur Heimfahrt mit sich, damit wir alle pünktlich zu Gründonnerstag wieder zu Hause sein konnten.

 

Alles in allem war es eine tolle Woche mit genialen Menschen, einer grandiosen Gemeinschaft und tiefgründiger thematischer Arbeit. Vielen Dank an alle die daran mit vorbereitet und gewirkt haben! 

 

 

 

Veranstalter:

Schönstatt-Mannesjugend Diözesen Mainz und Limburg, Speyer und Trier:

www.smj-mainz-limburg.de

www.smj-speyer.de

www.smj-trier.de

 


Ringthing 20.01.2017 - 22.01.2017

SMJ ist meine Sache!

Das war der Arbeitstitel unserer Neujahrsveranstaltung dieses Jahr. Die Leitergemeinschaft der SMJ Mainz-Limburg hat sich ein Wochenende im Januar getroffen um das neu angebrochene Jahr zu planen und zu gestalten.

 

Am Freitag haben wir uns abends getroffen und vor dem Abendessen noch einige Paletten abgeschliffen und lackiert. Nachdem der große Hunger gestillt war sind wir anschließend gemeinsam zum IKEA gefahren um dort den inhaltlichen Einstieg in unser Wochenende zu finden: Eine "Wie-geht´s-mir-Runde" in einer riesigen Sofa-Landschaft. 

Jeder durfte erzählen, wie es Ihm geht und was in den letzten Wochen alles anstand und Ihn beschäftigt hat. 

Der große Vorteil, dass wir dafür im IKEA waren: wir konnten parallel schon verschiedene Sofa-Kissen testen und uns direkt auf ein Modell einigen!

Da wir uns aber sehr viel zu erzählen hatten mussten wir einen kleinen Einkaufsmarathon laufen, da der IKEA leider schon um 21:00 Uh die Pforten schließt.

Voll gepackt mit neuen Sofa-Kissen, Matratzen, Bezügen und einem kleinen Kaktus, der Gerd getauft wurde, sind wir wieder ins Schönstattzentrum nach Weiskirchen gefahren.

 

Am Samstag sind wir gemeinsam mit dem Morgengebet zu unserer neuen Jahresparole gestartet und nach dem Frühstück ging es direkt mit einem inhaltlichen Input der Diözesanführung weiter. Wir stellten uns die Frage, wie wir die SMJ zu unserer Sache machen können und sammelten in Kleingruppen konkrete Pläne für das anstehende Jahr, aber auch die Stärken und Fähigkeiten, die wir aneinander sehen und fördern wollen.

Die Ergebnisse der kleinen Gesprächsgruppen haben wir dann im Plenum zusammengetragen und uns ausgetauscht.

Ein Projekt, das wir in Angriff nehmen wollen: Eine Gruppenstunde in der Nähe unseres Heiligtums aufzubauen!

Darüber hinaus ist die Idee gewachsen am 06. Mai einen Jugendgottesdienst an unserem Heiligtum zu gestalten und viele weitere Ideen.

Nach der Mittagspause ging es dann auf die Baustelle: Der SMJ-Raum sollte am Abend eingeweiht werden und es gab noch einiges zu machen: Das Palettensofa und die Sofatische mussten zusammengeschraubt werden, die Bodenleiste musste noch gestaltet werden, es gab einige Fugen, die noch gezogen werden mussten und letzten Endes wollten wir den Raum auch noch einrichten. 

Wir haben nach dem Abendessen einen kleinen Arbeitsstopp eingelegt und gemeinsam heilige Messe gefeiert. Nach dem Gottesdienst sind wir nicht direkt wieder an die Arbeit gegangen, sondern vorher noch einmal Laser-Tag spielen gewesen.

Die erste Runde war nicht allzu erfolgreich, aber wir konnten dafür umso mehr beim zweiten Spiel dominieren. Ein klarer Sieg für die SMJ!

Der letzte Schliff im SMJ-Raum war dann auch bis zum Abend erledigt und wir hatten eine erste gemütliche Runde im fertigen Raum.

 

Der Sonntag startete dann auch wieder sehr früh, da wir den Diözesantag der Mainzer Schönstattfamilie hatten und um 10:00, nicht mehr in Arbeitshose, einem Vortrag von Joachim Söder anhören durften. Danach haben wir noch das kommende Gemeinschaftswochenende vorbereitet und einen Abschlussimpuls im neuen SMJ-Raum gehalten.

 

Es war mal wieder ein super spaßiges und gleichzeitig produktives Wochenende!